Über Uns
Die Möglichkeiten, in Waldkraiburg japanische Kampfkünste kennenzulernen und auszuüben, sind vielfältig. Eine der interessantesten bietet sicher die Sparte AIKIDO im VfL Waldkraiburg. AIKIDO ist zwar neben Judo, Ju Jutsu und Karate die jüngste in Waldkraiburg praktizierte Kampfkunst, wir sind jedoch das älteste AIKIDO-Dojo in der näheren Umgebung.
Im Folgenden eine chronologische Übersicht über die Entwicklung unseres Dojos:
| 1984 |
Hartmut Johner, langjähriger Karate-Lehrer, lernt AIKIDO auf einem Selbstverteidigungslehrgang in Nürnberg kennen. Neben den üblichen Karate-Techniken werden dort von dem AIKIDO-Lehrer Edmund Kern (damals 4. Dan) Selbstverteidigungselemente des AIKIDO vorgeführt und ins Training eingebaut. Das Interesse und der Wunsch selbst AIKIDO zu erlernen ist sofort geweckt.
In der Folgezeit besucht er alle Lehrgänge von AIKIDO-Lehrern, die erreichbar sind. Es zeigt sich aber schnell, dass dieser Weg nicht zum Erfolg führen kann. Die doch sehr unterschiedlichen AIKIDO-Stile steigeren eher noch die ohnehin vorhandene Verwirrung. So wird bald die Notwendigkeit klar, für die nötige Intensivierung des Trainings Möglichkeiten vor Ort zu schaffen und sich an einem kompetenten Lehrer zu orientieren.
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1986
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Die AIKIDO-Sparte des VfL-Waldkraiburg wird ins Leben gerufen und im Oktober des Jahres - trotz mangelnder Erfahrung - ein erster Anfängerkurs gestartet. Auch während dieser Phase stellt Edmund Kern bereitwillig seine Zeit und sein Können zur Verfügung, um den Waldkraiburgern die nötige Starthilfe zukommen zu lassen. Mit Edmund (heute Shihan, Kyoshi, 8. Dan) finden die Waldkraiburger AIKIDO-"Pioniere" den gesuchten Lehrer, der die notwendige Kompetenz und Hilfsbereitschaft in sich vereinigt.
Edmund Kern hilft und begleitet uns bis in die Gegenwart auf unserem Weg und wir wollen uns daher an dieser Stelle herzlich für seine Arbeit im Waldkraiburger AIKIDO-Dojo bedanken!
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| 1988 |
Nachdem anfangs noch unter dem Dachverband des DAB (Deutscher Aikido-Bund) trainiert wird, wechselt das Dojo zum Takemusu-Aiki (siehe auch unter "Hintergründe") des japanischen Aikido-Meisters Morihiro Saito (1928-2002), dessen klare, schnörkellose und effiziente Techniken beeindrucken. Die Aikidoabteilung des VfL wächst schnell und hat bald mehr als 50 Mitglieder.
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| 1991 |
Robert Maier und Hartmut Johner legen die Prüfung zum 1. Dan ab.
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1993
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Michael Frank folgt mit der Prüfung zum 1. Dan. Jetzt kann das Training erstmals auf drei Schultern verteilt werden.
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| 1994 |
Robert Maier trennt sich Anfang des Jahres von den Waldkraiburgern und eröffnete ein eigenes Dojo in Teising.
Nachdem mehrere der damals fortgeschrittenen Schüler mit ihm wechseln, kann diese Zeit auch als ein Neubeginn für das AIKIDO in Waldkraiburg gesehen werden, denn kurz davor begannen die Personen AIKIDO zu erlernen, die noch heute unsere Leistungsträger darstellen. |
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| 1998 |
Aufnahme eines Kindertrainings, zunächst unter der Leitung von Dunja Nasser und Bernhard Volkmann, später übernommen von Roland Klemenz und seit 2009 unterstützt von Markus Klotz, die mittlerweile drei Kinder- und Jugendgruppen mit großem Erfolg leiten.
Dunja Nasser, Manfred Hiller und Alexander Rahm schließen die Ausbildung zum Fachübungsleiter AIKIDO ab.
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| 1999 |
Willi Engelmann, Günter Herrmann, Manfred Hiller sowie Alexander und Christian Rahm absolvieren die Prüfung zum 1. Dan.
Noch im gleichen Jahr folgen weitere Danprüfungen: Tonio Bruck erreicht den 1. Dan, Hartmut Johner den 3. Dan. |
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| 2000 |
Ein Jahr später folgen Josef Huber, Roland Klemenz und Bernhard Volkmann mit der Prüfung zum 1. Dan. Günter Herrmann belegt den 2. Dan.
Roland Klemenz, Bernhard Volkmann, Günter Herrmann und Christian Rahm absolvieren die Fachübungsleiterausbildung.
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| 2002 |
Das Waldkraiburger AIKIDO-Dojo wechselt innerhalb des Fachverbandes für AIKIDO in Bayern (FAB) von der Sektion „Iwama Ryu“ zur Sektion „Sonstige“.
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| 2003 |
Hartmut Johner beendet seine langjährige Kampfkunst-Laufbahn und tritt aus der AIKIDO-Sparte aus. Damit verliert das Waldkraiburger AIKIDO-Dojo einen engagierten Lehrer und großartigen Kampfkünstler, der in den Folgejahren zunächst eine große Lücke hinterläßt.
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| 2004 | In diesem Jahr beginnt eine gewinnbringende und sehr freundschaftliche Zusammenarbeit mit dem AIKIDO-Dojo Burghausen, die mit Brigitte Suttner (1. Dan) und Wolfgang Kaufmann (damals 1., heute 2. Dan) den Kontakt zu zwei engagierten Aikidoka knüpft, die beide – zusammen mit Kurt Eulberg (ebenfalls 1. Dan und wie Brigitte und Wolfgang ehemaliger Schüler von Robert Mayer) – von nun an auch regelmäßig in Waldkraiburg trainieren und für „frischen Wind“ sorgen. |
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| 2005 | Manfred Hiller und Alexander Rahm absolvieren die Prüfung zum 2. Dan. Alexander Markowsky erweitert die Riege der Waldkraiburger Danträger mit der Prüfung zum 1. Dan. |
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| 2007 |
Alexandra Markowsky belegt die Prüfung zum 1. Dan, Roland Klemenz zum 2. Dan.
Mit einer großen Anzahl an engagierten Aikidokas nimmt das Waldkraiburger Dojo im Dezember 2007 am Jubiläumslehrgang und den Feierlichkeiten anlässlich des 75. Geburtstags und 40 Jahren aktiv praktiziertem Aikido von Edmund Kern in Fürth teil, der das Waldkraiburger Dojo seit der Gründung unterstützt und jährlich zu drei bis vier Wochenendlehrgängen besucht.
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| 2009 |
Alexander Markowsky, Markus Klotz und Christine Morber schließen ihre Ausbildung zum Fachübungsleiter AIKIDO erfolgreich ab.
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| 2010 |
Manfred Hiller und Alexander Rahm legen in Fürth bei Shihan Edmund Kern (Kyoshi, 8. Dan) die Prüfung zum 3. Dan, Alexander Markowsky und Christian Ott (geb. Rahm) die Prüfung zum 2. Dan ab.
Beim Novemberlehrgang in Waldkraiburg mit Shihan Edmund Kern (Kyoshi, 8. Dan) bestehen Christine Morber und Markus Klotz ihre Prüfung zum 1. Dan.
Zu unseren Leistungsträgern und aktiven Trainern gehören der heutige Abteilungsleiter Manfred Hiller (3. Dan), die stellvertretenden Spartenleiter Willi Engelmann (1. Dan) und Alexander Rahm (3. Dan), die Spartenkassiererin Alexandra Markowsky (1. Dan), Alexander Markowsky und Christian Ott (beide 2. Dan), Josef Huber und Christine Morber (beide 1. Dan) und – als Kinder- und Jugendtrainer - Roland Klemenz (2. Dan) und Markus Klotz (1. Dan). Sie alle lenken die Geschicke des AIKIDO-Dojos Waldkraiburg in einem gleichberechtigten und freundschaftlichen Miteinander.
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v.l.o. Alex Rahm, Edmund Kern, Manfred Hiller, Alex Markowsky, Roland Klemenz
v.l.u. Alex Markowsky, Günther Herrmann, Josef Huber, Christian Ott, Willi Engelmann
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Die konstante Zahl der Mitglieder (Anfang 2010 knapp 100 Mitglieder) ist nicht zuletzt ein Ergebnis der hohen Kompetenz aller Trainer, des abwechslungsreichen Trainings und des freundschaftlichen Umgangs untereinander.
Die AIKIDO-Abteilung des VfL Waldkraiburg verfügt heute über 11 Danträger, von denen 8 die Fachübungsleiterlizenz des BLSV besitzen.
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In unserem Dojo endet das Miteinander jedoch nicht mit dem Training. Die vielfältigen gemeinsamen Aktivitäten des Jahres, von denen die beliebtesten sicher das Sommerfest und die Toskana-Trainingswochen sind, helfen den Zusammenhalt und die Freude am AIKIDO aufrecht zu erhalten.
